Der Begriff der „Integrativen Medizin“ beschreibt ein fachübergreifendes Medizinverständnis, welches den Menschen in seiner individuellen Komplexität aus Geist, Seele und Körper in den Mittelpunkt des diagnostischen und therapeutischen Bemühens stellt.
Integrative Medizin zeichnet sich aus durch eine unvoreingenommene, sowohl wissenschaftlich als auch empirisch orientierte Einstellung gegenüber allen ethisch vertretbaren Heilverfahren – ganz gleich, ob es sich hierbei um Verfahren der Schulmedizin oder um naturheilkundliche Verfahren handelt.
Integrative Medizin bedeutet auch die enge Zusammenarbeit von Ärzten der verschiedensten Fachrichtungen, Heilpraktikern und Therapeuten, zur optimal aufeinander abgestimmten individuellen Behandlung des einzelnen Patienten.
Wenn Verfahren der Integrativen Medizin angewendet werden, dann erleben wir meist Verbesserungen auf allen Ebenen des Organismus und eine größere Bereitschaft des Patienten zur Mitarbeit.
Integrative Medizin am HPL Lotz
Wir verfolgen an unserer Heilpraktikerschule ein integratives Konzept von naturwissenschaftlichen und geisteswissenschaftlichen Inhalten. Das bedeutet, dass auf den ersten, medizinisch fundierten Teil der Ausbildung mit Anatomie, Physiologie und Pathologie ein zweiter Teil folgt, der die therapeutischen Möglichkeiten auf der Grundlage naturphilosophischer, psychologischer oder spiritueller Erkenntnisse lehrt. Unser größter Ansporn ist es, Ihnen Zusammenhänge zu vermitteln und sie neugierig zu machen für Themen, zu denen sie bisher vielleicht nur wenig Kontakt hatten. Es gibt immer etwas Neues zu entdecken: „Sapere aude“ – „Wage zu wissen!“ Dieser Spruch stammt von dem römischen Dichter Horaz und steht noch heute über dem Eingang der Schule in Meissen, die Samuel Hahnemann, der Begründer der Homöopathie, seinerzeit besuchte …